Die richtige Wahl der Snowboard-Bindung?

Geschrieben von: Le Canadien Kategorie: Unsere Produkte beraten Datum: Kommentare: 0 Gesehen von: 1044

Wenn du deine Snowboard-Bindung wechseln oder neu kaufen willst, ist es nicht immer ganz leicht, dich in dem breiten Sortiment zurechtzufinden, das wir dir in unserem Geschäft CrazyPrices in Le Bry.

anbieten. Mit diesem kleinen Blogbeitrag verschaffen wir uns einen Überblick über alles, was man auf Internet so findet, um klarer zu sehen.

  • Welcher Typ Rider bist du?
  • Welches Riding Level hast du?
  • Welche Feelings suchst du?

Die Antworten auf diese Fragen helfen dir bei der Wahl deiner Bindung. Die Bindung hat die Aufgabe, deine Boots auf dem Board zu fixieren und deine Bewegungen und deine Energie darauf zu übertragen. Eine steife Bindung bietet dir mehr Reaktionsfreudigkeit beim Lenken deines Snowboards im Freeride oder Carving, während eine weichere Bindung ein entspannteres Riden ermöglicht, bei dem Ungenauigkeiten beim Lenken oder bei Landungen nach Sprüngen aufgefangen werden, wenn du ein Fan von Freestyle und Snowparks bist. 

 

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Um etwas Ordnung zu schaffen, teilen wir die Bindungen in drei grosse Gruppen ein. Danach schauen wir uns deren Eigenheiten genauer an und werden feststellen, dass eine Kategorie fast alle Disziplinen und alle Levels brillant abdeckt.

  • Plattenbindungen
  • Heckeinsteigerbindungen vom Typ „Flow“
  • Bindungen mit Straps (oder Schale)

Jetzt, wo wir den grossen Kuchen in drei Teile geschnitten haben, schauen wir uns die drei Kategorien im Detail an!

 

Die Plattenbindungen

Diese Bindungen werden vor allem bei Snowboards vom alpinen Typ verwendet, für Parallelslalom, und mit sehr steifen Schuhen, ähnlich wie beim Alpinski. Abgesehen von den hart gesottenen Wettkämpfern wird dieser Typ Bindung nur noch von einigen Dinosauriern verwendet, welche die Anfangsjahre des Snowboards miterlebt haben. Im Gegensatz zum Alpinski fixierst du hier die Ferse und schliesst danach den Hebel über den vorderen Teil deines Schuhs.

 

 

Die Bindung vom  Typ „Flow“

Flow ist eine Marke, welche ein Bindungssystem mit Heckeinstieg Typ „Flow“ entwickelt hat. Der Spoiler wird gesenkt und hebt dabei den Strap leicht an, so dass der Boot vom Heck her einsteigen kann. Der Vorteil ist das „schnellere“ Anziehen der Bindung ohne Bücken, um die Straps zu schliessen. Leider gibt es noch mehr Nachteile. Die Präzision des Halts verschlechtert sich, je öfter die Bindung an- und ausgezogen wird. Das System ist voluminöser und oft auch anfälliger. Das Gewicht des Ganzen ist auch beträchtlich höher als bei einer klassischen Strap-Bindung. Gewisse böse Zungen würden behaupten, das sei eine Bindung für Faule… Das habe ich aber nie gesagt.

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Bindungen mit Straps

Unbestreitbar die meistverbreitete Bindung. Manchmal auch Schalenbindung genannt, ist es die klassische und gut erprobte Bindung auf dem Markt.

Schauen wir uns einzelne Teile dieser Bindung genauer an.

  • Baseplate: Das Element, das direkten Kontakt zum Board hat. Die Baseplate ist direkt oder über einen Pad montiert und ermöglicht dir die Einstellung der Ausrichtungswinkel deiner Bindung.
  • Der Spoiler/High Back: Das ist der hintere Teil deiner Bindung, welcher die Wade stützt. An seiner Basis befindet sich oft ein Stellhebel, mit dem sich der Neigewinkel des Spoilers einstellen lässt.
  • Heel Cup: Ganz einfach, das ist der Teil, an den du beim Einstieg deine Ferse platzierst.
  • Die Straps: Immer 2 Straps, einer um den Knöchel, der die Ferse fest an ihrem Platz hinten in der Bindung hält. Und ein zweiter Strap über die Zehen, um dem Vorfuss Halt zu geben. Jeder Strap verfügt über eine Schnellverstellschnallen oder Ratchets, damit du die Bindung je nach dem gewünschten Komfort und Halt einstellen kannst. Unabhängig vom Typ deiner Boots, kannst du sie mit den zwei Straps ganz einfach einspannen. Im Gegensatz zu Bindungen vom Typ „Flow“ hast du damit immer optimalen Halt

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So, jetzt hast du dein Vokabular bezüglich Snowboard-Bindungen aufgefrischt. Schauen wir uns jetzt einige Kriterien an, die dir bei der Auswahl nützlich sind.

Bei all den existierenden Marken und Modellen ist sicher klar, dass es in dieser Vielfalt von Bindungen zahlreiche mehr oder weniger wichtige Unterschiede gibt. Wir nehmen einige wichtige Punkte heraus und gehen im Detail darauf ein. 

 

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Du entscheidest aufgrund der Steifheit deines Boards und abhängig von deinem Style.

Wenn du ein weiches Board hast, wie zum Beispiel für Freestyle, dann solltest du auch eine eher weiche Bindung wählen. Sie gibt dir mehr Spielraum beim Absorbieren der Landungen nach Sprüngen, verzeiht auch ein paar Ungenauigkeiten beim Steuern des Boards und ist toleranter.

Wenn du hingegen ein eher hartes Board hast für grosse Schwünge und hohes Tempo wie beim Carving oder Freeride, dann wähle auch eine steife Bindung. Du gewinnst an Reaktionsfreudigkeit und Präzision in deinen Schwüngen. Und du hast auch mehr Halt bei hohem Tempo

Der Spoiler und die Straps?

Auch das kommt auf deine Wünsche an. Wenn du ein hart gesottener Carver bist, achte darauf, dass dein Spoiler genügend hoch und steif ist. Das gleiche gilt für Freeride, und da solltest du zusätzlich auf genügend breite Straps achten, die das Eindringen von Schnee vermindern.

Wenn du aber lieber im Park unterwegs bist und gern Verrenkungen in alle Richtungen machst, dann wähle eine Bindung mit folgenden Kriterien: niedriger Spoiler, schmale Straps und weiche Konstruktion. Mit dieser Kombination kannst du bei deinen Tricks so richtig loslegen.

Ausrichtung der Bindungen auf deinem Board

Für das Riden im Typ Freestyle und für mehr Ergonomie der Knie kannst du die Bindungen „Enten-Position“ ausrichten, das heisst mit beiden Füssen auswärts gedreht.  Am Anfang kannst du den vorderen Fuss auf +15° und den hinteren auf -5° ausrichten. Sobald du dich an die Auswärtsdrehung beider Füsse gewöhnt hast und wenn du im Freestyle Fortschritte machen willst, kannst du auf +15° / -15° wechseln. Damit hast du eine symmetrische Position und kannst Tricks vorwärts oder switch fahren, ohne zwischen Nose und Tail deines Boards zu unterscheiden.

Wenn Freeride oder Carving dich mehr fasziniert als in den Pipes zu riden, dann inspiriere dich von der Position der alpinen Snowboards (mit Plattenbindungen). Dabei sind beide Füsse nach vorne orientiert, in Abfahrtsrichtung, im Stil für die Attacke. Stelle deinen vorderen Fuss auf mindestens +15° und deinen hinteren Fuss auf ca. +5° ein. Aber je nach deinem Gefühl kann es durchaus vorkommen, dass du ein bis zwei Mal anhalten musst, um den Winkel zu verändern, bis du die perfekte Einstellung für maximalen Fun gefunden hast. 

 

So, jetzt, wo du alles gelesen hast (das hoffe ich zumindest), kannst du uns in unserem Geschäft CrazyPrices in Le Bry besuchen kommen, um die Bindung zu finden, die ideal auf deinen Riding-Style abgestimmt ist. Du suchst auch ein neues Board? Perfekt, dann halt die Augen offen, denn sehr bald werde ich dir ein super Board präsentieren… Das Capita Saturnia.

Bis dahin, wirf doch auch einen Blick auf die Helme, die Rückenprotektoren und die verschiedene Bekleidung, die du diesen Winter brauchen wirst. Bis sehr bald!

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